Über mich

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Privat habe ich mich schon immer „irgendwie“ für die Gebrauchstauglichkeit und für praktische und schöne Dinge interessiert. Funktionalität und Ästhetik gehören für mich untrennbar zusammen, so wie Denken und Fühlen sich nicht voneinander trennen lassen (die Neurobiologie hat dies längst bestätigt). Mich faszinieren Dinge, die praktisch und ansprechend zugleich sind.

Ästhetisch ansprechende Dinge (z.B. Benutzerschnittstellen von Systemen) wirken durch den positiven ersten Eindruck, sie wirken attraktiver und vertrauenswürdiger als „halbherzig“ gestaltete. Sie helfen dem Benutzer, sich zu entspannen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die Sorgfalt bei der Gestaltung von Benutzerschnittstellen unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte ist also nicht einfach als „Kosmetik“ abzutun, sondern dient direkt der Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit bei der Verwendung des Systems. Dieser Zusammenhang wird meiner Ansicht nach noch zu wenig verstanden.

Im Studium bin ich meinem primären Interesse gefolgt und habe mich mit Informatik (Schwerpunkt: Datenbanken), Mathematik (Schwerpunkt: mathematische Optimierung) und Aikido beschäftigt.

Gegen Ende meines Studiums habe ich bei IBM Deutschland Entwicklung GmbH meine ersten Erfahrungen im IT-Umfeld gesammelt.

Nach dem Studium habe ich dann im Jahr 2000 bei der Deutschen Bahn AG gelernt, wie komplexe IT-Projekte professionell und erfolgreich abgewickelt werden können.

Mein Tätigkeitsschwerpunkt lag von Anfang an im Requirements Engineering, mit einem kurzen „Ausflug“ ins Geschäftsprozessmanagement beim Consultingunternehmen „IDS Scheer“.

Seit 2009 arbeite ich bei der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH.

Seit ca. 2010 orientiere ich mich an den Werten und Prinzipien des Rahmenwerks „Scrum“ und lerne, was „Agile Softwareentwicklung“ konkret in der Anwendung bedeutet.

Seit ca. 2015 beschäftige ich mich auch mit Usability Engineering und Design Thinking und versuche, aus diesen Ansätzen und meinen Erfahrungen in Projekten zu lernen.

Meine Arbeit betrachte ich nicht nur als „Verpflichtung“, sondern als lebendigen Lern- und Wachstumsprozess. In jedem Projekt versuche ich, ein paar Dinge etwas anders zu machen als bisher, um Neues auszuprobieren und meine Fähigkeiten laufend zu verbessern.

Mein Anliegen besteht darin, bei meiner Arbeit den Menschen und seine Aufgaben, Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen.
Prozesse und Technik dienen den Menschen, nicht umgekehrt.

„Take your pleasure seriously.“ (Charles & Ray Eames)

Im Großen und Ganzen hat sich dadurch ein gewisser „roter Faden“ an Interessen herausgebildet:

  • Agile Softwareentwicklung (insbesondere „Scrum“),
  • Requirements Engineering, Usability Engineering und User Interface Design,
  • Design und Design Thinking,
  • Kommunikation (Dialog, „verbales Aikido“ bei Konflikten),
  • Aikido und Conscious Dance (5 Rhythmen)

und außerdem: Fotografie, Malen & Zeichnen, Schnorcheln im Meer, Spaziergänge in botanischen und japanischen Gärten …

Derzeit inspiriert mich z.B. das Buch „Momente gelingender Beziehung„, weil es wesentliche Aspekte behandelt, um die es auch immer wieder bei all diesen Themen geht.

„Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie. Halte die Dinge sauber und unbelastet, aber lasse sie nicht steril werden.“ (Richard R. Powell)

„Eventually, everything connects – people, ideas, objects.
The quality of the connections is the key to quality per se.
(Charles Eames)

„I don’t believe in this „gifted few“ concept, just in people doing things they are really interested in doing. They have a way of getting good at whatever it is.“
(Charles Eames)

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ (Martin Buber)

„Es gibt keine andere Realität als diejenige, die wir in Beziehung mit anderen erschaffen.“ (Jean Marie Robin)

„Ein Gestaltungsprozess ist nicht dann abgeschlossen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“
(frei nach Antoine de Saint-Exupéry)

„Dans la vie, il n’y a pas des solutions. Il n’y a que des forces en marche.
Il faut les créer et les solutions suivent.“ /
„Es gibt keine Lösungen im Leben. Es gibt nur Kräfte in Bewegung.
Diese muss man erschaffen – die Lösungen folgen dann nach.“
(Antoine de Saint-Exupéry, Vol de Nuit)

“A wonderful interface solving the wrong problem will fail.“ (Jakob Nielsen)

„Problems with visual design can turn users off so quickly that they never discover all the smart choices you made with navigation or interaction design.“
(Jesse James Garrett)